H A U S V A R I A N T E N

     


    Der Schwerpunkt unserer Projektentwicklung und der in diesem Zusammenhang von uns angebotenen Hausvarianten liegt derzeit im Bereich "Doppel- und Reihenhäuser".
    Alle Objekte werden im Passivhaus- bzw. Energieplushaus-Standard projektiert und jeweils zum Festpreis angeboten.


     

     Passivhäuser in städtischen und stadtnahen Lagen:

      Doppelhaushälften und insbesondere Reihenhäuser benötigen durch ihre verdichtet, meist 2-geschossige Bauweise bereits deutlich weniger Grundstücksfläche als ein freistehendes Haus. Für Bauherren führt dies besonders in stadtnahen Lagen zu erheblichen Preisvorteilen. Auch unter energetischen Gesichtspunkten ist eine möglichst kompakte Bauweise vorteilhaft.
      Auf Wohnfläche muss selbstverständlich nicht verzichtet werden: Zusätzlich zu 2 flexibel aufteilbaren Vollgeschossen steht im Satteldach ein sehr großzügiges Dachstudio zur Verfügung, das bei Bedarf auch noch unterteilt werden kann.

      Die aktuelle Basis-Hausgröße verfügt über ca. 136 qm Wohn-/Nutzfläche und ermöglicht problemlos ein Raumprogramm von bis zu 6 Zimmern. Basisgrundrisse anfordern

      Reihenhäuser können ab 4 Wohneinheiten realisiert werden.

     

      Passivhäuser, Doppelhaus-Variante mit Lärchenfassade
      Bildbeispiel: Doppelhaushälften in Bergisch Gladbach (Passivhausstandard, 2,5-geschossig)

       


      Bildbeispiel: Reihenhäuser der PRIMUS-Serie (Passivhäuser mit WEG-Teilung) in Köln-Widdersdorf



     

     

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     K O N S T R U K T I O N

       

      Beim "System Kölner Holzhaus" handelt es sich konstruktiv um ein Holzrahmenwerk mit außenliegender Aussteifung und vorgehängter Holzstegträger-Schale zur erforderlichen Erhöhung der Dämmstärke. Die Konstruktion ermöglicht einen relativ hohen Grad an Vorfertigung, so dass zusammen mit weiteren Optimierungen bei Planung und Bauablauf eine verhältnismäßig kurze Gesamtbauzeit von etwa 4 - 5 Monaten (ab Oberkante Bodenplatte) möglich wird.

      Detaillierte Infos zur Konstruktion

       


      Es kommen ausschließlich Hölzer ohne chemischen Holzschutz und andere ökologisch empfehlenswerte (Holz-)Werkstoffe zum Einsatz (siehe hierzu auch AKÖH-Positivliste, eine detaillierte Aufstellung von geprüften und empfehlenswerten Baustoffen im Holzbau (AKÖH = Arbeitskreis Ökologischer Holzbau e. V.).

     

     

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     H A U S T E C H N I K

      Wärmebedarf:
      Je nach Haustyp ab ca. 10 kWh/(m2a).


      Heizung:
      Konzeptionsbedingt leisten bei kühler Witterung die "inneren Wärmequellen" (Wärme produzierende elektrischen Geräte wie Fernseher, PC-Monitore, Waschmaschine, Glühbirnen das tägliche Zubereiten der Mahlzeiten, brennende Kerzen oder die von anwesenden Personen abgestrahlte Wärme etc.) bereits einen spürbaren Beitrag zur Erwärmung eines Passivhauses.
      Über große Fenster insbesondere auf der Südseite wird die tiefer stehende Wintersonne optimal eingefangen und kann so ebenfalls ihren Beitrag zur Erwärmung des Hauses leisten.

      Zur Warmwasserbereitung inkl. Restheizung des Hauses dient eine Kombination aus Sonnenkollektoren und Warmwasserspeicher in Verbindung mit einer vorzugsweise "regenerativen" Nacherwärmung.

      Als konsequente Ergänzung der solaren Warmwasserbereitung über Kollektoren wird daher i.d.R. ein im Wohnraum stehender Holzpellet-Ofen eingesetzt.
      Die Gewinnung der benötigten Restenergie aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz ist dabei annähernd CO2-neutral, da Holz bei seiner Verbrennung lediglich die Menge an Kohlendioxid wieder freisetzt, die es zuvor während seines Wachstums der Atmosphäre entzogen hat.

      Die neueste, speziell für Passivhäuser konzipierte Gerätegeneration sorgt mit einer Warmwasserleistung von bis zu 100% im Winter sowie bei länger anhaltender, kalter Witterung bei Bedarf selbsttätig für die ggf. notwendige Nacherwärmung des Warmwasserspeichers. Mittels Förderschnecke wird automatisch die jeweils richtige Menge an Brennmaterial aus dem integrierten Vorratsbehälter (dieser muss bei Bedarf von Hand aufgefüllt werden) in den Brenntopf transportiert. Nach Erreichen der jeweiligen Solltemperatur stoppt die Zufuhr von Pellets und der Ofen schaltet sich ab. Auf Wunsch ist natürlich auch eine Bedienung von Hand möglich.

       

      Lüftung:
      Während in den wärmeren Jahreszeiten vorwiegend mit der allgemein üblichen Fensterlüftung für frische Luft gesorgt werden kann, wird die Be- und Entlüftung des Hauses während der Wintermonate - bei dann überwiegend geschlossenen Fenstern - sehr komfortabel und zuverlässig von einer "kontrollierten Wohnungslüftung" mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sichergestellt. Auch im Winter herrscht so ein angenehmes Raumklima und zwar ohne die bei der herkömmlichen Fensterlüftung auftretenden hohen Wärmeverluste.

      Das optimierte Rohrsystem (möglichst kurze Leitungswege) sorgt für eine sinnvolle Luftverteilung im Haus: Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer sind Zuluft-Räume. Hier strömt die frische Luft ins Haus (im Winter bereits vorerwärmt). Die Luftmenge ist über mehrere Lüftungs-/ Leistungsstufen regelbar.
      Bäder, WC, Küche und Technikraum sind die Abluft-Bereiche des Systems. Hier wird verbrauchte (warme) Luft abgesaugt und über die Wärmerückgewinnung nach außen geführt:



      Der größte Teil der in der Abluft enthaltenen Wärme bleibt so insbesondere im Winter erhalten und wird der frischen, kalten Außenluft berührungsfrei übertragen. Bei Bedarf kann die Zuluft über ein vorhandenes Nachheizregister (ebenfalls an den Solarspeicher gekoppelt) zusätzlich erwärmt werden.

       

      Elektrische Installation:
      Die elektrische Installation wird mit "halogenfreien" Kabeln durchgeführt (d. h., das Material ist frei von den insbesondere im Falle eines Brandes sehr problematischen Elementen Brom, Jod, Fluor und Chlor). Jeder Wohn- und Schlafraum erhält Telefon- und TV-Anschluß. In den Schlafräumen werden zur Verminderung von elektromagnetischen Feldern Netzfreischaltgeräte eingesetzt. Die Häuser erhalten eine komfortable Ausstattung mit Steckdosen etc.

     



       

      Allgemeines:
      Die individuellen Nutzergewohnheiten haben natürlich einen Einfluss auf den tatsächlichen Energieverbrauch. Realistisch ist, dass bei konsequenter Nutzung der technischen Möglichkeiten und trotz eines gleichzeitig höheren Wohnkomforts Verbrauchswerte von 10 bis 15 kWh/(m2a) erreicht werden.

      Obwohl wir bezüglich der auf unseren Internetseiten dargestellten Informationen zum Kölner Holzhaus selbstverständlich um Aktualität bemüht sind, bleiben eventuelle Änderungen, Ergänzungen oder sonstige Anpassungen im Bereich der technischen und baulichen Ausführung unserer Häuser vorbehalten. Maßgeblich sind die Angaben in den Vertragsunterlagen inkl. Pläne / Vertragsbaubeschreibung, die im übrigen auch alle weiteren Einzelheiten zu den verschiedenen Bereichen enthalten.
       

      Durch den Einsatz und die Verarbeitung von Holz als Baustoff wird die nachhaltige Forstwirtschaft gefördert, neues Holz kann unter Speicherung von Kohlendioxid nachwachsen. Während der gesamten Lebens-/Nutzungsdauer eines Holzhauses bleibt ein Großteil des darin gebundenen Kohlendioxids unserer Atmosphäre entzogen. So liefert jedes gebaute passivsolare (Kölner-)Holzhaus auch einen aktiven Beitrag zur Klimaverbesserung - Motto:

      HOLZHAUS  statt  TREIBHAUS

      Dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn auch der noch vorhandene Strombedarf aus ökologisch verträglichen, regenerativen Energiequellen gedeckt wird.
      Der finanzielle Aufwand für die Installation von Photovoltaikanlagen zur solaren Stromerzeugung kann z.B. durch aktuelle Fördermaßnahmen verringert werden. Durch konsequentes Ausschöpfen des persönlichen Stromsparpotentials sowie durch den Einsatz von geeigneten, elektrisch optimierten (Haushalts-)Geräten sind weitere Einsparungen möglich. Hierdurch lassen sich auch die meist etwas höheren Kosten von Ökostrom zumindest teilweise wieder ausgleichen. Der Einsatz von verbrauchsarmen Geräten ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

     

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     E R G Ä N Z U N G S M O D U L E

       

      Passend zum jeweiligen Projekt bieten wir unseren Kunden komfortabel vorkonfigurierte und einfach hinzuwählbare Individualisierungsmöglichkeiten.

     

     

     

     

     

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     Q U A L I T Ä T

       


      Bauleitung und Qualitätsüberwachung beim Bau der Häuser und ihrer technischen Installationen sind Bestandteil der Bauleistungen und werden durch langjährige Kooperationsspartner des Teams Kölner Holzhaus durchgeführt.

      Für jedes Kölner Holzhaus wird nach vollständiger Fertigstellung ein individueller Gebäudebrief ausgefertigt (ähnlich dem unten abgebildeten, damals vom AKÖH = Arbeitskreis Ökologischer Holzbau e.V. ausgestellten Beispielbrief für das erste Kölner Holzhaus).

      Der Brief dokumentiert sowohl die vollökologische Baustoffauswahl als auch den extrem niedrigen Energieverbrauch des Hauses.
      Er enthält neben detaillierten Informationen zur Konstruktion und einzelnen Bauelementen natürlich auch alle wichtigen Angaben zur Haustechnik.

      Praktisch ist auch das Verzeichnis aller am Bauvorhaben beteiligten Firmen, Planer und Ämter sowie die Möglichkeit zur übersichtlichen Aufbewahrung / Archivierung aller wichtigen projektbezogenen Unterlagen (wie z.B. Vertragsbaubeschreibung, Gebrauchs- /Betriebsanleitungen, erforderliche Garantieunterlagen, eigene Verbrauchsdokumentation etc.).

       

      Gebäudebrief

      Mehr Info zum Gebäudebrief


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