H A U S V A R I A N T E N

 

Die Hausvarianten, die zur Zeit angeboten werden, entstehen in 1-  bis maximal 3-geschossiger Bauweise. Die Grundrissgestaltung ist generell flexibel und kann an individuelle Bedürfnisse angepasst werden.


 Passivhäuser in 1-geschossiger Bauweise:

Die Häuser dieses Typs sind i.d.R. "freistehend" und verfügen über 1 Vollgeschoss sowie ein ausgebautes Dachgeschoss (= "halbes" Geschoss, daher oft auch 1,5-geschossig bezeichnet). Verschiedene Hausgrößen sind im Angebot, sowohl kleinere (ab ca. 80 qm Wohn-/Nutzfläche), als auch größere Varianten und Doppelhaushälften können bei flexibler Grundrissgestaltung auf Wunsch realisiert werden - bei Bedarf selbstverständlich auch barrierefrei. Basisgrundrisse anfordern

 

1-geschossiges Passivsolarhaus Bildbeispiel: Giebelansicht eines 1-geschossigen Passivsolarhauses (5 Zimmer, Wohn-/Nutzfläche ab ca. 120 qm).

 

 Passivhäuser in 2-geschossiger Bauweise:

Hier gibt es 2 Varianten, die zwar beide über 2 Vollgeschosse verfügen, sich jedoch hinsichtlich ihrer Dachkonstruktion unterscheiden:

a)  2-geschossig mit "Kaltdach":
Bei Häusern dieses Typs stellt die Obergeschossdecke gleichzeitig auch die obere Dämmebene der Passivhaushülle dar. Eine gedämmte Einschubtreppe ermöglicht die Nutzung des ungedämmten Satteldaches (andere Dachformen sind prinzipiell möglich) als großzügigen zusätzlichen Speicherplatz ("Keller auf dem Dach"). Verschiedene Hausgrößen (freistehend) ab ca. 132 qm sind im Angebot. Basisgrundrisse anfordern

 

2-geschossiges Passivsolarhaus Bildbeispiel: 2-geschossiges Passivsolarhaus (5 Zimmer, Wohn-/Nutzfläche ab ca. 132 qm, zzgl. großer Abstellfläche im Kaltdach).

 

b)  2-geschossig mit "Wohndach" (= Doppel-/oder Reihenhaus):
Die Häuser dieses Typs verfügen - wie auch die 1-geschossigen Häuser mit ausgebautem Dachgeschoss - i.d.R. über eine gedämmte Satteldachkonstruktion. Bei dieser "2,5-geschossigen" Bauweise steht zusätzlich zu den 2 Vollgeschossen noch ein großzügiges Dachstudio als weiteres "halbes" Geschoss zur Verfügung, das bei Bedarf auch noch weiter aufgeteilt werden kann (Aufpreis).

Durch die "verdichtete" Bauweise als "Doppel- oder Reihenhaus" wird deutlich weniger Grundstücksfläche als bei einem freistehenden Haus benötigt, was insbesondere in stadtnahen Lagen zu erheblichen Preisvorteilen führen kann.
Die Standard-Hausgrößen "L" und "XL" verfügen über ca. 126 bzw. ca. 140 qm Wohn-/Nutzfläche.
Basisgrundrisse anfordern

 

Passivhäuser, Doppelhaus-Variante mit Lärchenfassade Bildbeispiel: 2,5-geschossige Passivhäuser (Doppelhäuser mit Wohndach, 5-6 Zimmer, Wohn-/Nutzfläche ab ca. 126 qm).

 

Auch die Reihenhäuser der PRIMUS-Serie (WEG-Teilung, ca. 123 qm) fallen unter diese Kategorie. Sie sind ab 5 Wohneinheiten realisierbar

Bildbeispiel: PRIMUS-Passivhäuser in Köln-Widdersdorf

 

Auf Wunsch sind weitere Varianten (z. B. unser "3-Meter-Haus" = Passivhaus mit besonderen Gestaltungs- und Ausstattungsmerkmalen, speziell für innerstädtische Baulücken konzipiert) oder ein "2-Familien-Haus" verfügbar (durch die variable Aufteilungsmöglichkeit in zwei nebeneinander liegende Wohnungen ideal sowohl als "Mehrgenerationenhaus" wie auch für eine teilweise Vermietung geeignet).



Für jedes Kölner Holzhaus sind verschiedene Ergänzungsmodule erhältlich. Hierzu gehören beispielsweise eine überdachte (meist dem Eingang vorgelagerte) Holzveranda, eine Terrasse oder ein oberirdischer Abstellraum als "Kellerersatz" (auch in Kombination mit einem Bike- oder Carport möglich).
Selbstverständlich können die Häuser grundsätzlich auch mit Photovoltaikanlagen und/oder Komponenten zur Regenwassernutzung ergänzt werden.
Auf Wunsch - etwa bei besonderen Grundstücksgegebenheiten - ist ebenso eine individuelle Planung realisierbar.

(siehe auch: "Ergänzungsmodule")

 

 

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 K O N S T R U K T I O N

 

Beim "System Kölner Holzhaus" handelt es sich konstruktiv um ein Holzrahmenwerk mit außenliegender Aussteifung und vorgehängter Holzstegträger-Schale zur erforderlichen Erhöhung der Dämmstärke. Die Konstruktion ermöglicht einen relativ hohen Grad an Vorfertigung, so dass zusammen mit weiteren Optimierungen bei Planung und Bauablauf eine verhältnismäßig kurze Gesamtbauzeit von etwa 4 - 5 Monaten (ab Oberkante Bodenplatte) möglich wird.

 


Es kommen ausschließlich Hölzer ohne chemischen Holzschutz und andere ökologisch empfehlenswerte (Holz-)Werkstoffe zum Einsatz (siehe hierzu auch AKÖH-Positivliste, eine detaillierte Aufstellung von geprüften und empfehlenswerten Baustoffen im Holzbau (AKÖH = Arbeitskreis Ökologischer Holzbau e. V.).

 

 

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 H A U S T E C H N I K

Wärmebedarf:
Je nach Haustyp ab ca. 10 kWh/(m2 a).


Heizungskonzept:
Konzeptionsbedingt leisten bei kühler Witterung die meist ohnehin vorhandenen "inneren Wärmequellen" bereits einen spürbaren Beitrag zur Erwärmung eines Passivhauses.
Hierzu zählen beispielsweise alle wärmeproduzierenden elektrischen Geräte wie Fernseher, PC-Monitore, Waschmaschine, Glühbirnen etc. Aber auch die durch das tägliche Zubereiten der Mahlzeiten, durch brennende Kerzen oder anwesende Personen abgestrahlte Wärme trägt merklich zur Energieeinsparung bei. Zudem wird - völlig kostenlos - über große Fenster im Süden insbesondere die tiefstehende Wintersonne eingefangen und kann so, wenn sie sich zeigt, sogar noch an kalten Wintertagen ihren Betrag zur Erwärmung des Hauses leisten.

Das energetische Herz zur Warmwasserbereitung und für die Bereitstellung der benötigten Restheizenergie bildet eine optimierte Solaranlage. Hierunter ist die Kombination aus Sonnenkollektoren und einem Warmwasserspeicher der neuesten Generation inklusive Nacherwärmung über einen modernen "Holzpellet-Ofen" zu verstehen:
Die Erwärmung des zentralen Speicherwassers wird dabei über thermische Solarkollektoren (Fläche ca. 8 m2) hauptsächlich von der Sonne geleistet.
Über Wärmetauscher wird warmes Brauchwasser zur Verfügung gestellt. Für die sonstige Wärmeverteilung (Lufterwärmung) im Haus sorgen je nach Haustyp und Hausgröße 1 - 2 Heizkörper (im Bad und/oder im DG), die ebenfalls aus dem Solarspeicher gespeist werden und bei Bedarf mit ihrer Strahlungswärme unterschiedliche Wärmezonen erzeugen.

Die im Winter oder bei länger anhaltender, kalter Witterung notwendige Nacherwärmung des Speicherwassers und der Raumluft übernimmt der ins System integrierte Holzpellet-Ofen. Er kommt als Kesselgerät zum Einsatz.
Durch den sehr hohen Wirkungsgrad (beim Kesselgerät deutlich über 90%!) werden die "Holzpellets" (= kleine Presslinge aus unbehandelten Schwach- und Resthölzern mit geringer Restfeuchte) äußerst sauber und fast rückstandsfrei verbrannt.
Gemäss der gewünschten, vorgewählten Speichertemperaturen (programmierbar) zündet das Gerät selbsttätig und versorgt sich vollautomatisch aus einem integrierten Vorratsbehälter mit der jeweils richtigen Menge an Brennmaterial.
Der größte Teil der produzierten Wärme (ca. 80%) wird dem zentralen Speicherwasser im Schichtenspeicher zugeführt, da auf Grund der extremen Dämmung der Gebäudehülle nur noch relativ wenig Energie (20%) zur direkten Erhöhung der Raumlufttemperatur benötigt wird. Nach dem Erreichen der vorgewählten Temperatur wird die Zufuhr von Pellets gestoppt und der Ofen schaltet sich ab. Natürlich ist auch eine manuelle Steuerung möglich.

Der Holzpellet-Ofen ist die konsequente Ergänzung einer überwiegend solaren Warmwasserbereitung, denn diese komfortable Form der Restenergiegewinnung aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz ist annähernd CO 2-neutral:
Bei seiner Verbrennung setzt Holz lediglich die Menge an Kohlendioxid wieder frei, die es der Atmosphäre zuvor während seines Wachstums entzogen hat.

Das ist aber noch nicht alles: Durch den sichtbaren, hinter Glas geschützten Feuerschein ist bei Gebrauch auch für eine sehr gemütliche Stimmung im Wohnraum gesorgt. Die damit verbundene Unabhängigkeit von "fossilen" Energieträgern (Kohle,Öl und Gas) ist - auch unter finanziellen Gesichtspunkten - ein weiterer angenehmer Nebeneffekt.

 

Elektrische Installation:
Die elektrische Installation wird mit "halogenfreien" Kabeln durchgeführt (d. h., das Material ist frei von den insbesondere im Falle eines Brandes sehr problematischen Elementen Brom, Jod, Fluor und Chlor). Jeder Wohn- und Schlafraum erhält Telefon- und TV-Anschluß. In den Schlafräumen werden zur Verminderung von elektromagnetischen Feldern Netzfreischaltgeräte eingesetzt. Die Häuser erhalten eine komfortable Ausstattung mit Steckdosen etc.

Lüftungskonzept:
Während in den wärmeren Jahreszeiten vorwiegend mit der allgemein üblichen Fensterlüftung für frische Luft gesorgt werden kann, wird die Be- und Entlüftung des Hauses während der Wintermonate - bei dann überwiegend geschlossenen Fenstern - sehr komfortabel und zuverlässig von einer "kontrollierten Wohnungslüftung" mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sichergestellt. Auch im Winter herrscht so ein angenehmes Raumklima und zwar ganz ohne die hohen Wärmeverluste bei herkömmlicher Fensterlüftung.

Das optimierte Rohrsystem mit kurzen Leitungswegen sorgt dabei für eine sinnvolle Luftverteilung:
Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer sind Zuluft-Räume. Hier strömt die frische Luft ins Haus (im Winter bereits vorerwärmt). Die Luftmenge ist über mehrere Lüftungs-/ Leistungsstufen regelbar.
Bad, WC, Küche und Technikraum sind die Abluft-Bereiche des Systems. Hier wird die verbrauchte Luft abgesaugt und über die Wärmerückgewinnung nach außen geführt:

 



Der größte Teil der in der Abluft enthaltenen Wärme bleibt so insbesondere im Winter erhalten und wird der frischen, kalten Außenluft berührungsfrei übertragen. Bei Bedarf kann die Zuluft über ein vorhandenes Nachheizregister (ebenfalls an den Solarspeicher gekoppelt) noch zusätzlich erwärmt werden.

 



 

Allgemeines:
Die individuellen Nutzergewohnheiten haben natürlich einen Einfluss auf den tatsächlichen Energieverbrauch. Realistisch ist, dass bei konsequenter Nutzung der technischen Möglichkeiten und trotz eines gleichzeitig höheren Wohnkomforts Verbrauchswerte von 10 bis 15 kWh/(m2a) erreicht werden.

Obwohl wir bezüglich der auf unseren Internetseiten dargestellten Informationen zum Kölner Holzhaus selbstverständlich um Aktualität bemüht sind, bleiben eventuelle Änderungen, Ergänzungen oder sonstige Anpassungen im Bereich der technischen und baulichen Ausführung unserer Häuser vorbehalten. Maßgeblich sind die Angaben in den Vertragsunterlagen inkl. Pläne / Vertragsbaubeschreibung, die im übrigen auch alle weiteren Einzelheiten zu den verschiedenen Bereichen enthalten.
 

Durch den Einsatz und die Verarbeitung von Holz als Baustoff wird die nachhaltige Forstwirtschaft gefördert, neues Holz kann unter Speicherung von Kohlendioxid nachwachsen. Während der gesamten Lebens-/Nutzungsdauer eines Holzhauses bleibt ein Großteil des darin gebundenen Kohlendioxids unserer Atmosphäre entzogen. So liefert jedes gebaute passivsolare (Kölner-)Holzhaus auch einen aktiven Beitrag zur Klimaverbesserung - Motto:

HOLZHAUS  statt  TREIBHAUS

Dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn auch der noch vorhandene Strombedarf aus ökologisch verträglichen, regenerativen Energiequellen gedeckt wird.
Der finanzielle Aufwand für die Installation von Photovoltaikanlagen zur solaren Stromerzeugung kann z.B. durch aktuelle Fördermaßnahmen verringert werden. Durch konsequentes Ausschöpfen des persönlichen Stromsparpotentials sowie durch den Einsatz von geeigneten, elektrisch optimierten (Haushalts-)Geräten sind weitere Einsparungen möglich. Hierdurch lassen sich auch die meist etwas höheren Kosten von Ökostrom zumindest teilweise wieder ausgleichen. Der Einsatz von verbrauchsarmen Geräten ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

 

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 P R E I S

 

Die Preise beginnen - je nach Haustyp und Größe - derzeit bei ca. 1.700,- Euro/qm für die schlüsselfertige Erstellung des Hauses gemäß Vertragsbaubeschreibung inkl. Architekt, Planung, Statik, Fundamente/ Bodenplatte sowie inkl. MWST (Preisänderungen vorbehalten, Übersicht siehe auch unter Preis-/Leistungsvergleich).
Falls eine Unterkellerung des Hauses gewünscht ist (Standardkeller oder auch Passivhauskeller), werden die enthaltenen Kosten zur Herstellung der Bodenplatte entsprechend gutgeschrieben.

Für unsere Leistungen unterbreiten wir ausschließlich Festpreisangebote und bieten unseren Kunden damit die höchstmögliche Kalkulationssicherheit für ihr Bauprojekt.

Aufgrund von baurechtlichen Vorgaben der jeweiligen Gemeinden können Änderungen am Konzept (z.B. Fassadengestaltung, Dachneigungen etc.) notwendig werden, die u.U. auch Einfluss auf die Preisgestaltung haben.

Im Rahmen unserer kostenlosen Serviceleistungen klären wir alle wichtigen Grundstücks- und Bebauungsfragen auf Wunsch unserer Bauherren gern schon vor dem Erwerb eines bestimmten Grundstücks.

 

 

 

 

 

 

 

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 E R G Ä N Z U N G S M O D U L E

 

Auf Wunsch können die Häuser z.B. mit folgenden Modulen individuell ergänzt werden:

- Eingangsüberdachung

- Überdachte Holzveranda

- Oberirdischer Kellerersatzraum (als Anbau oder separat)

- Bike-/Carport (auch kombiniert mit Abstellraum)

- Außenverschattung (verschiedene Systeme realisierbar)

- Wohnflächenerweiterung um 1 - 2 Räume

- Regenwassernutzung (Gartenbewässerung / Brauchwasser)

- Photovoltaikanlage (grundsätzlich empfohlen)

- Baugrunduntersuchung (grundsätzlich empfohlen)

Die Ergänzungsmodule können hinsichtlich Größe und Abmessungen (bzw. Art und Umfang) Ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen sowie den Grundstücksgegebenheiten angepasst werden. Dementsprechend sind die jeweiligen Preise in der Regel Gegenstand von Einzelkalkulationen.

 

 

 

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 Q U A L I T Ä T

 


Bauleitung und Qualitätsüberwachung beim Bau der Häuser und ihrer technischen Installationen sind Bestandteil der Bauleistungen und werden durch langjährige Kooperationsspartner des Teams Kölner Holzhaus durchgeführt.

Für jedes Kölner Holzhaus wird nach vollständiger Fertigstellung ein individueller Gebäudebrief ausgefertigt (ähnlich dem unten abgebildeten, damals vom AKÖH = Arbeitskreis Ökologischer Holzbau e.V. ausgestellten Beispielbrief für das erste Kölner Holzhaus).

Der Brief dokumentiert sowohl die vollökologische Baustoffauswahl als auch den extrem niedrigen Energieverbrauch des Hauses.
Er enthält neben detaillierten Informationen zur Konstruktion und einzelnen Bauelementen natürlich auch alle wichtigen Angaben zur Haustechnik.

Praktisch ist auch das Verzeichnis aller am Bauvorhaben beteiligten Firmen, Planer und Ämter sowie die Möglichkeit zur übersichtlichen Aufbewahrung / Archivierung aller wichtigen projektbezogenen Unterlagen (wie z.B. Vertragsbaubeschreibung, Gebrauchs- /Betriebsanleitungen, erforderliche Garantieunterlagen, eigene Verbrauchsdokumentation etc.).

 

Gebäudebrief

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