Kölner Holzhaus
Passivhäuser / Energiegewinnhäuser (Passivhäuser-plus)(Diese Seiten verwenden Frames, die der von Ihnen aktuell verwendete Browser leider nicht unterstützt)
Einführung:
Holzhäuser liegen im Trend. Für eine stetig wachsende Anzahl von Bauherren ist daher auch hierzulande das Holzhaus mittlerweile erste Wahl wenn es um die Errichtung oder den Erwerb eines behaglichen Eigenheims geht. Ein Holzhaus strahlt Ruhe und Geborgenheit aus. Schon der wertvolle, natürlich gewachsene Baustoff "Holz" für sich allein vermittelt Wärme und Wohlbehagen und sorgt bei entsprechender Verarbeitung für ein angenehmes Wohngefühl und ein gesundes Raum- und Wohnklima. Das macht ein Holzhaus zur idealen Basis für optimiertes energiesparendes und umweltschonendes Bauen im Passivhaus-Standard.
Das Kölner Holzhaus =
Holzhäuser / Passivhäuser / Energiegewinnhäuser (Passivhaus-plus) als Einzelhaus, Doppelhaus oder Mehrfamilien-/Reihenhaus in verschiedenen Größen (schlüsselfertig gemäß Vertragsbaubeschreibung) zum Festpreis!
Unser Holzhäuser werden ausschließlich als Passivsolarhäuser angeboten (verschiedene Haustypen/-größen sind lieferbar). Sie sind sofort oder nachträglich (durch die sehr einfach mögliche Nachrüstungsmöglichkeit) auch im "Passivhaus-plus"-Standard bzw. als "Energiegewinnhaus" mit eigenem Solarkraftwerk zur umweltfreundlichen Stromerzeugung realisierbar und helfen z.B. so den Bauherren, eine zusätzliche, überwiegend fremdfinanzierte Altersversorgung aufzubauen!
Die hohen und stetig weiter steigenden Energiepreise sowie ein wachsendes Umweltbewusstsein haben dafür gesorgt, dass mittlerweile für die meisten Bauherren auch der Energieverbrauch ihres zukünftigen Hauses bei der Kaufentscheidung eine ganz entscheidende Rolle spielt.
Mit Inkrafttreten der neuesten Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Oktober 2009 wurden die gesetzlichen Anforderungen im Gebäudebereich im Vergleich zur bis dahin geltenden EnEV 2007 um bis zu 30 Prozent verschärft, bis 2012 sollen weitere 30 Prozent folgen!
Nicht zuletzt auch wegen bereits vereinbarter bzw. notwendiger Klimaschutzziele werden die energetischen Anforderungen weiter steigen. Heutige Bauherren sollten daher vernünftigerweise - gerade bei einem Neubauvorhaben - nicht auf in Kürze schon wieder veraltete Standards, sondern auf möglichst zukunftsfähige Haus- und Energiekonzepte als wichtige Basis für sofortige, insbesondere aber auch langfristige Zufriedenheit und Wirtschaftlichkeit setzen.
Das damit gleichzeitig eine sehr weitgehende Unabhängigkeit von externen Energiezuflüssen verbunden sein kann, dürfte - außer den großen Energieversorgern natürlich - niemanden wirklich stören.
Im Zusammenhang mit dem wichtigen Thema "Energiesparendes Bauen" wird z.B. von Bauherren- und Anbieterseite häufig immer noch der Begriff Niedrigenergiehaus verwendet, obwohl er für sich allein weder eindeutig definiert noch direkt berechenbar ist und nach diesem "Standard" errichtete Gebäude daher meist auch nur die jeweils gesetzlich vorgeschriebenen "Mindestanforderungen" erfüllen, was natürlich kein besonderes Qualitätsmerkmal ist - schlechter "darf" man ganz einfach nicht bauen!
Eine wesentliche Rolle bei der energetischen Bewertung von beheizten (Wohn-)Gebäuden spielt der ermittelte "Primärenergieverbrauch" (aktuell gemäss DIN V 18599, Anwendung weiterer DIN-Normen alternativ möglich). Mit "Primärenergie" ist die von der Natur angebotene "ursprüngliche" Energie in Form von Erdöl, Kohle, Erdgas (endliche, "fossile" Energieträger) oder auch die Strahlung der Sonne (unbegrenzt vorhanden) gemeint.
Da sich diese "Primärenergieträger" jedoch nur teilweise direkt beim Endverbraucher einsetzen lassen (wie z.B. Erdgas), müssen die Primärenergien zum überwiegenden Teil zunächst in "Sekundärenergien" umgewandelt werden: Kohle in Briketts oder Koks; Erdöl in Benzin, Dieselkraftstoff oder Heizöl. Bei diesen Prozessen wird allerdings mehr oder weniger des ursprünglichen Energiegehalts verbraucht bzw. geht z.B. durch Abwärme, Leitungs-/Anlagenverluste, Transporte etc. ungenutzt verloren. Auch Strom wird derzeit unter großen Verlusten überwiegend aus fossiler Energie (z.B. Braunkohle) gewonnen.
Aber auch angesichts der sich ständig verschärfenden gesetzlichen Vorgaben liegen die Vorteile einer möglichst langfristig ausgelegten, zukunftsfähigen Planung und Ausführung eines Neubaus ganz klar auf der Hand:
Energieformen und -begriffe
Über viele unterschiedliche Begriffe wird seit Jahren versucht, "Energieverbrauchsklassen" von neu zu errichtenden Häusern möglichst klar zu definieren (ähnlich den Energieeffizienzklassen bei Waschmaschinen und Kühlschränken etc.), um privaten Bauherren und Investoren eine bewußte Entscheidung auf Basis vergleichbarer Daten zu ermöglichen. Allerdings ist deren Aussagekraft z.B. im Hinblick auf die "tatsächlich" anfallenden Energiekosten bis heute sehr unterschiedlich zu bewerten.

"Wolkenfabrik" Niederaussem (Braunkohlekraftwerk)
Zur Beurteilung der ökologischen "Wertigkeit" einer bestimmtem Energieform (also z.B. der Einsatz von Strom, die Verbrennung Holz oder Gas etc.) wurden sogenannte "Primärenergiefaktoren" definiert und eingeführt, mit deren Hilfe der mit der Gewinnung verbundene "Verbrauch" von Primärenergie bewertet wird.
Die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) definierten Standards "KfW-Energiesparhaus 40" und "KfW-Energiesparhaus 60" wurden zunächst durch das "KfW-Effizienzhaus-55" (bzw. -70) abgelöst. Maßgeblich waren hier der Jahres-Primärenergiebedarf und die Transmissionswärmeverluste (= Wärmeverluste durch die Bauteile der Gebäudehülle), die maximal 55% bzw. 70% der in der EnEV 2007 festgelegten Werte erreichen durften, um entsprechend gefördert zu werden.
Seit Januar 2010 gelten nun die Standards "KfW-Effizienzhaus-70" und "KfW-Effizienzhaus-85", bei denen der jeweilige prozentuale Minderbedarf an Primärenergie bzw. die geringeren Transmissionswärmeverluste bereits auf die strengere EnEV 2009 bezogen werden.
Weitere bekannte Begriffe in diesem Zusammenhang sind z.B. das 3-Liter-Haus (womit der Heizenergieverbrauch umgerechnet in Liter Heizöl pro qm und Jahr gemeint ist) sowie natürlich das Passivhaus oder auch "1,5-Liter-Haus" (Erläuterung hierzu siehe weiter unten, der höherwertige Passivhausstandard wird seitens der KfW-Bank wie ein Effizienzhaus-70 gefördert).
"?-Liter"-Haus?
Die gültigen Methoden zur Berechnung des Energieverbrauchs von Gebäuden erlauben es, dass sich auch weniger konsequente Konzepte "schön rechnen" lassen, indem beispielsweise eine schlechte Wärmedämmung mit einer effizienten Heizanlage ausgeglichen werden kann, um die geforderten Werte zu erreichen.
So kann es z.B. passieren, dass es sich bei einem rein "rechnerisch" korrekt ermittelten "3-Liter"-Haus in Wirklichkeit um ein "10- oder 15-Liter"-Haus handelt, weil das nach der gültigen EnEV berechnete Haus z.B. bei den Wärmedurchgangskoeffizienten (= U-Werte) seiner Fenster und/oder den sonstigen Bauteilen nur die gesetzlichen Mindeststandards erfüllt, was im Vergleich zu einem Haus mit hochwertigeren Komponenten zu einem höheren "Endenergiebedarf" führt (dieser wird im übrigen z.B. am Gaszähler abgelesen und mit dem Versorger abgerechnet!).
Den erwähnten "3-Liter"-Status kann dieses Haus trotzdem erreichen: Dank der vorgesehenen Wärmeversorgung über Holzpellets wird der (kostenrelevante) "Endenergiebedarf" zur Ermittlung des "Primärenergiebedarfs" mit dem oben erwähnten "Primärenergiefaktor" multipliziert. Der beträgt z.B. für Holz = 0,2 (da nachwachsend), für Gas = 1,1 und für Strom = 2,7 (hohe Verluste bei herkömmlicher Erzeugung).
Beispiel: realistischer Endenergiebedarf = 15 "Liter" (z.B. wegen schlechter Dämmqualität), Dank der vorgesehenen Holzheizung x 0,2 (= Primärenergiefaktor Holz), schon haben wir ein "3-Liter"-Haus!
Machen Sie es den Anbietern entsprechender Angebote schwer: Fragen nach den monatlichen Heizkosten in € oder auch nach dem "Standard", der sich ergibt, wenn statt der Holzheizung zum Beispiel eine Gastherme eingebaut wird, können bereits die gewünschte Klarheit bringen!
Eine verlässliche Aussage zum "tatsächlichen" Energieverbrauch eines Hauses und ein diesbezüglich sehr empfehlenswerter Vergleich von verschiedenen Angeboten vor einer Kaufentscheidung ist nur möglich, wenn seitens des jeweiligen Anbieters eine vollständige und auch in dieser Hinsicht nachprüfbare Energieberechnung (z.B. nach aktueller EnEV oder gem. PHPP = Passivhaus-Projektierungs-Paket) vorgelegt wird.
Luft-/Winddichtigkeit
Im Zuge der Verschärfung der energetischen Anforderungen im Gebäudebereich rückt die Luft-/Winddichtigkeit von Gebäuden in Verbindung mit dem Thema Lüftung zunehmend in den Fokus, da eine unzureichende Beachtung der (bau)physikalischen Zusammenhänge in diesem Fall sogar zu gesundheitlichen Problemen der Bewohner führen kann!
Der Hintergrund: bei normaler Nutzung eines Wohnraums entsteht immer auch Wasserdampf (z.B. durch Kochen, Baden, Duschen etc.), der von der Raumluft aufgenommen werden muss. Die Bewohner selbst sind ebenfalls eine Feuchtigkeitsquelle: jeden Tag gibt ein Mensch im Schnitt rund 1 Liter Wasser über den Atem an die Luft ab. Ein halber Liter täglich verdunstet allein über die Haut. Kalte Luft kann deutlich weniger Wasser aufnehmen als warme: Bei 0°C maximal fünf Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft, bei 20°C sind es schon 17 Gramm, bei 30°C bereits 30 Gramm Wasser. Überschüssiges Wasser (also dasjenige, das die Raumluft nicht aufnehmen kann) muss irgendwie nach draußen befördert werden.
Diese Tatsache war bei den bis noch vor ein paar Jahren geltenden Standards und Bauweisen kein besonderes Problem, da es in diesen Gebäuden genügend "zugige" Stellen (z.B. durch undichte Fenster und Installationen, ungenügende Dämmung und konstruktiv bedingte "Zwangsentlüfungsbereiche" in Dächern, Wänden, Kellern usw.) gab (und nach wie vor gibt), die selbst bei etwas nachlässiger Fensterlüftung sozusagen "automatisch" für eine ausreichende Abfuhr der verbrauchten (warmen) Luft inkl. der darin enthaltenen Feuchtigkeit sorg(t)en.
Um die aktuell geforderten Dämm- und Luftdichtigkeits-Standards zur Energieeinsparung bei Neubauten zu erreichen, sind die Hersteller heute jedoch gezwungen, z.B. vergleichsweise deutlich "dichtere" Fenster und "mehr Dämmung" in Ihre Häuser einzubauen. Damit ist aber auch eine unzureichende Lüftung heute weitaus problematischer. Wird bei insgesamt dichterer Bauweise nicht gleichzeitig dafür gesorgt, dass die vorhandene Feuchtigkeit trotzdem in ausreichendem Maße nach draußen abgeführt wird, kommt es unweigerlich zur Bildung von Schimmel, wenn die überschüssige Feuchtigkeit ständig an kühlen Wänden oder sonstigen kalten Oberflächen kondensiert.
Anfällige Stellen/Bereiche sind hier insbesondere auch ggf. noch vorhandene "Wärmebrücken", wie sie natürlich bei diesbezüglich nicht "mit"-optimierten Konstruktionen vorkommen können (z.B. im Bereich der Fenster-, Dach-, ggf. Kelleranschlüsse, Durchbrüche für Installationen, Zimmer-/Gebäudeecken, Balkone etc.).
Die Schimmelsporen finden sich selbstverständlich auch in der Raumluft, was nicht nur bei empfindlichen Menschen durchaus zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Außerdem können sich bei unzureichender Lüftung immer auch andere, ggf. zusätzlich vorhandene Schadstoffe ansammeln (z.B. Ausdünstungen aus behandelten Möbeln, Teppichen, Farben, Kunststoffen usw.).
Leider ist in Deutschland der Einbau von Wohnungslüftungsanlagen trotz der erhöhten Dichtigkeitsanforderungen an Gebäude bisher nicht generell vorgeschrieben! So ist selbst für den Bau bzw. die Herstellung eines aktuellen "KfW-Effizienzhauses" der Einbau einer Lüftungsanlage keine zwingende Fördervoraussetzung sondern er wird lediglich "empfohlen". Eine derartige Anlage wird daher meist aus Kostengründen (und/oder Unwissenheit) auch nicht eingebaut und die "Lüftungsverantwortung" stattdessen den Bewohnern übertragen, in dem z.B. im Rahmen der "FAQ" oder unter "Tipps und Tricks" entsprechende Hinweise zum "richtigen" Lüftungsverhalten gegeben werden.
Bei einem Passivhaus wie dem Kölner Holzhaus gehört auf Grund der besonders strengen Anforderungen im Bereich der Gebäudedichtigkeit eine "kontrollierte Wohnungslüftung" zum Standard.
Wie wichtig heute eine konsequente und ausreichende "Fensterlüftung" bereits in einem nach Mindest-EnEV-Standard gebauten Haus ist, um bei fehlender Lüftungsanlage Bauschäden oder gar gesundheitliche Probleme durch Schimmelbildung zu vermeiden, ist vermutlich den wenigsten Bauherren wirklich bewusst.
Die Notwendigkeit zur herkömmlichen Fensterlüftung macht zudem natürlich alle sonstigen bauseitigen Anstrengungen zum Energiesparen - je nach Art und Umfang - vollständig oder zumindest teilweise wieder zunichte.
Passiv-/PlusEnergie-Standard - Heute schon wie morgen bauen



"Passivhäuser", bzw. Häuser mit einem "passivsolaren" Energiestandard sind die sparsamsten unter allen bisher genannten Häusern und repräsentieren heute den "Stand der Technik".
Sie lassen sich mittlerweile sowohl ökonomisch wie auch ökologisch verträglich verwirklichen und bilden die erforderliche Basis für inzwischen schon darüber hinaus gehende, ebenfalls problemlos zu marktüblichen Konditionen realisierbare Wohnkonzepte: "Null-Energie" oder sogar "PlusEnergie"-, bzw. "Energiegewinn-Häuser" wie das Kölner Holzhaus-plus
Ein umfangreiches Werkzeug zur Ermittlung des Energiebedarfs eines Gebäudes ist das "Passivhaus-Projektierungs-Paket" (PHPP). Diese aufwendige Berechnungsmethode ist für Passivhäuser vorgeschrieben und daher eine Standardleistung für jedes Kölner Holzhaus und natürlich auch Bestandteil des Kölner Holzhaus-Gebäudebriefes inkl. Energiepass.
Heizenergiebedarf 15 kWh/m2a (oder weniger)!
Damit ist der Energiebedarf eines Passivhauses für die Heizung so gering, dass auf ein herkömmliches Heizsystem verzichtet werden kann.
Bei konsequenter Anwendung und Umsetzung der aktuell verfügbaren technischen und architektonischen Möglichkeiten im Bereich von Wärmebrückenfreiheit und Gebäudedichtigkeit bieten Passivhäuser im Vergleich zu allen anderen Standards bei weitem das größte Energieeinsparpotential:
Durch eine "supergedämmte" Gebäudehülle sowie höchste Ansprüche im Bereich der "Luft- bzw. Winddichtigkeit" (Nachweis über "Blower-Door-Test"1) sind bei einem Passivhaus die Wärmeverluste extrem gering. Durch gut durchkonstruierte Gebäudekörper unter Vermeidung von überflüssigen Ecken und Kanten (wie z.B. Erker, Gauben etc.) sowie durch den Einsatz von speziellen Fenstersystemen mit 3-fach-Verglasung und die sorgfältige Ausführung von allen sensiblen Anschlussdetails werden die ansonsten üblichen Energieverluste durch Wärmebrückeneffekte und vorhandene Fensterflächen weitestgehend vermieden.
Da Undichtigkeiten in der Gebäudehülle und der hiermit zwangsläufig verbundene "unkontrollierte" Luft- und Feuchtigkeitsaustausch extrem minimiert sind, ist in einem Passivhaus insbesondere in der Heizperiode (bei dann überwiegend geschlossenen Fenstern) eine Lüftungsanlage unverzichtbar.
Durch die sehr komfortable, gleichmäßige "kontrollierte" Frischluftzufuhr und den regelmäßigen Abtransport von verbrauchter Luft und überschüssiger Feuchtigkeit ist die Luftqualität höher als bei herkömmlicher Fensterlüftung. Die Luftwechselrate ist je nach Bedarf regelbar.
Die integrierte "Wärmerückgewinnung" leistet einen erheblichen Beitrag zur Ernergieersparnis: Der größte Teil der in der Abluft enthaltenen Wärmeenergie wird erneut zur Erwärmung der Frischluft genutzt. Effiziente Systeme erreichen Wirkungsgrade von 85% und mehr.
Für Passivhauskonstruktionen ist die Möglichkeit zur "passiven" Nutzung der kostenlos zur Verfügung stehenden Sonnenenergie insbesondere über die südlichen Fensterflächen ebenso kennzeichnend, wie die gleichzeitige Verwertung der praktisch immer vorhandenen "inneren Wärmegewinne": So gibt beispielsweise jeder Mensch pro Stunde etwa 80-100 Watt an die Raumluft ab. Auch aktive, wärmeproduzierende Elektrogeräte (z.B. Monitore, Fernseher, Lampen, etc.) und andere Wärmeerzeuger wie Kerzen sowie das tägliche Zubereiten der Mahlzeiten (Kochen) leisten einen spürbaren Beitrag zur Energieeinsparung.
Die überwiegende Warmwasserbereitung über leistungsfähige Solarkollektor/ Schichten- /Pufferspeichersysteme trägt zur weiteren Senkung der Energiekosten im Bereich Heizung und Brauchwasser bei. Der noch erforderliche, sehr geringe Restwärmebedarf kann ganz bequem beispielsweise über Strom (idealerweise natürlich regenerativ erzeugt), ein Gasbrennwertgerät (idealerweise mit Biogas) oder - wie zumeist beim Kölner-Holzhaus - weitestgehend unabhängig von fossilen Energieträgern und somit unter geringstmöglichem Primärenergieverbrauch durch einen ins System integrierten "Holzpellet-Ofen" (Kesselgerät) sichergestellt werden.
Besonders gering (d.h., teilweise deutlich unter 15 kWh/m2a) ist der zusätzliche Wärmebedarf bei einer verdichteten Bauweise (Reihenhäuser) sowie den kompakteren Bauformen (Doppel- oder 2-Familienhäuser).
Je kleiner das Verhältnis von Hüllfläche zum beheizten Volumen eines Hauses ist, desto geringer ist (bei gleichem Volumen) der hierfür erforderliche Energiebedarf. "Kleine" freistehende Häuser sind daher zwar prinzipiell etwas benachteiligt, dennoch kann - absolut gesehen - der Energiebedarf eines solchen Hauses bei gleicher Bauweise durchaus geringer sein als der eines "großen" Passivhauses.
Das Kölner Holzhaus-Konzept beweist: Passivsolare Holzhäuser, die unter Verwendung von ausschließlich ökologisch unbedenklichen / verträglichen Baumaterialien aus vorzugsweise nachwachsenden Rohstoffen mit geringstem Energieeinsatz errichtet werden, ermöglichen gleichzeitig ein Verbrauchsniveau, das deutlich unter dem von herkömmlichen Niedrigenergiehäusern liegt und zwar ohne nennenswerte Mehrkosten. Ganz im Gegenteil:
Vollökologisch gebaute Passivhäuser sind - eindeutig und mit Abstand - die preiswertesten Häuser am Markt!
Denn bereits die praktisch sofort (ab Einzug) und danach während der gesamten Nutzungsdauer des Hauses realisierbaren, erheblichen Einsparungen im Bereich zukünftig weiter steigender Energiekosten lassen sich gerade in der Finanzierungsphase und selbst ohne die Einbeziehung der aktuellen öffentlichen Fördermöglichkeiten zu einem ganz beachtlichen finanziellen Vorteil summieren. Werden die eingesparten Energiekosten beispielsweise zur Erhöhung der Darlehenstilgung verwendet, verkürzt sich die Gesamtlaufzeit der Finanzierung und damit die Zahlungsdauer der Annuitätsraten um etwa 3 - 8 Jahre (je nach individueller Konstellation).
Bezieht man alle langfristig relevanten Faktoren beim Bau eines Hauses in eine realistische Wirtschaftlichkeitsberechnung mit ein, ergeben sich weitere, zum Teil erhebliche finanzielle Vorteile (z.B. Stichwort: "Altlast-Hypothek"2).
1) Der Blower-Door-Test ist ein Verfahren zur quantitativen Bestimmung von Luftwechselraten in Gebäuden. Mittels eines verstellbaren Rahmens wird zunächst eine luftdichte Stoffbahn beispielsweise in den Rahmen der ausgehängten Haustür (oder auch einer Fensteröffnung) geklemmt. In der Stoffbahn befindet sich eine Öffnung für den Ventilator, durch den nun im ganzen Haus ein Über- bzw. Unterdruck erzeugt werden kann. Bei Überdruck strömt die Luft durch vorhandene Undichtigkeiten von innen nach außen. Die Gebläseleistung muss entsprechend der entweichendenden Luftmenge erhöht werden, wenn der Druck konstant gehalten werden soll. Bei Unterdruck wird dagegen die Windbelastung eines Gebäudes simuliert, die Luft strömt jetzt von außen nach innen. Mittels der zum Ausgleich benötigten Gebläseleistung lässt sich ermitteln, wie oft während einer Stunde das Luftvolumen eines ganzen Raumes gegen die Außenluft ausgetauscht wird. Ist die Luftwechselrate zu groß, können undichte Stellen mit Hilfe von Strömungsmessgeräten ermittelt und anschließend nachgebessert werden.
2) Während sich im Verlauf einer Immobilienfinanzierung die Schuldenhypothek durch die geleistete Tilgung allmählich verringert, baut sich insbesondere bei konventionell errichteten Häusern parallel eine sogenannte "Altlast-Hypothek" auf, verursacht z.B. durch die Verwendung von herkömmlichen und i.d.R. meist problematischen Baustoffen. Die spätere Entsorgung (beispielsweise bei Umbau, Abriss, Rückbau, Verkauf oder Umnutzung des Grundstücks etc.) als "Sondermüll" ist relativ aufwändig und teuer. Die Faustregel besagt, dass eine (aus welchen Gründen auch immer) erforderliche Entsorgung derartiger "Altlasten" am Ende der Nutzungsdauer etwa noch einmal den gleichen Betrag erfordert, wie ehemals für die Errichtung des Gebäudes erforderlich war.
Eine vollökologische Bauweise mit ihren hauptsächlich kompostier- oder wiederverwertbaren Komponenten bietet daher sogar am Ende der Nutzungsdauer noch ganz erhebliche Vorteile.
Zwar ist ein geringer Energieverbrauch für Warmwasser, Heizung und Strom ökologisch ausgesprochen sinnvoll, bei einer dringend erforderlichen ökologischen Gesamtbewertung stellt dies aber nur einen von mehreren Teilaspekten dar. Ein "Passivhaus" ist so gesehen nicht automatisch auch ein "Ökohaus".
Da sich ein Haus/Passivhaus natürlich grundsätzlich auch unter Verwendung von z.T. sehr Umwelt und Wohnklima belastenden (bei Herstellung und Gebrauch sowie bei der späteren Entsorgung) und teilweise sogar giftigen Materialien bauen lässt (z.B. Dichtungs-/ Montageschäume, chemisch belastete Werkstoffplatten und Holzschutzmittel, Winddichtigkeitsfolien, Dämm- und sonstige Materialien mit großem "ökologischen Rucksack" u.v.m.), ist für ein Ökohaus nach unserem Verständnis die Auswahl der Bau- und Ausbaumaterialien aus mehreren Gründen ganz wesentlich:
Bei deren Bewertung zählen neben der Verträglichkeit für die Bewohner auch in allen sonstigen Bereichen möglichst geringe Umweltbelastungen (siehe z.B. KEV-Berechnung1).
Kompakte Konstruktionen und ein damit verbundener geringerer Flächenverbrauch sind weitere Kennzeichen ökologischen Bauens.
Ziel des Kölner Holzhaus-Konzeptes war von Anfang an ein ganzheitlicher Ansatz:
"vollökologisch + passivsolar + preiswert" waren die Zielvorgaben.
Durch die Verwendung von - wann immer möglich - in jeder Hinsicht umweltverträglichen Materialien ist beim Kölner Holzhaus nicht nur für ein rundherum angenehmes und gesundes Wohnklima gesorgt, sondern wird gleichzeitig bereits bei der Herstellung Energie (und damit auch CO2) gespart.
Durch die aus ökologischen und gerade auch aus ökonomischen Gründen erforderliche optimale Abstimmung der einzelnen Hauskomponenten untereinander (Baukörper, Fenster, Haustechnik etc.) werden seine Bewohner damit sowohl vor hohen Energierechnungen, als auch - nach heutigem sorgfältigen Ermessen - vor Gesundheitsbelastungen und Wertverlusten durch Problembaustoffe geschützt.
Die zusätzliche Installation einer Photovoltaik-Anlage (neben den standardmäßigen Solarkollektoren zur Warmwassererzeugung) macht übrigens aus jedem Kölner Holzhaus relativ einfach und kostengünstig ein echtes "Energiegewinn-Haus": Die Erlöse (Einspeisvergütung gem. EEG für 20 Jahre garantiert!) aus dem Verkauf des umweltfreundlich produzierten Solarstroms übersteigen beispielsweise die erforderlichen Ausgaben für Heizung und Brauchwassererwärmung - je nach eigenem Verbrauchsverhalten und Anlagengröße - i.d.R. um ein Vielfaches!
Auch die CO2-Belastung unserer Atmosphäre wird nochmals verringert:
Schon 1 qm Photovoltaik-Anlage "erspart" unserer Umwelt bereits soviel davon, wie beispielsweise erst von etwa 25 bis zu 150 qm Mischwald (je nach Alter, Zusammensetzung, Dichte, Bewirtschaftungsgrad usw.) der Atmosphäre zumindest vorübergehend wieder entzogen werden kann.
Bereits eine relativ kleine PV-Anlage von ca. 18 qm Fläche verhindert jedes Jahr rund 2 Tonnen CO2-Emissionen und trägt damit ganz erheblich zum Klimaschutz bei!
Holzhäuser für Alle?
Die nachhaltige Waldbewirtschaftung hat in Deutschland eine lange Tradition. Dem Wald wird dabei immer nur soviel Holz entnommen, wie im gleichen Zeitraum nachwachsen kann.
Eine umweltgerechte Holzerzeugung stellt insbesondere die gleichzeitige Erhaltung der sonstigen, sehr wichtigen Aufgaben des Waldes in den Bereichen Erholung, Wasserhaushalt oder auch als Lebensraum für viele Pflanzen- und Tiergemeinschaften nicht in Frage, denn diese vielfältigen Funktionen des Waldes bleiben nicht trotz, sondern gerade
1) KEV = kumulierter Energie-Verbrauch, eine Maßzahl für den gesamten Aufwand an Energieressourcen (Primärenergien) zur Bereitstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung. Diesbezügliche Informationen zum Kölner Holzhaus finden Sie unter http://www.dbu.de/projekt_18071/_db_799.html
2) Infos zum MIPS-Konzept siehe unten.
M I P S - HAUS?
Aus der Erkenntnis heraus, dass es vor diesem Hintergrund - bezogen auf Herstellung, Nutzung und Bewertung von Produkten - ganz allgemein zukünftig dringend einer Neuorientierung von Wirtschaft, Industrie und Verbrauchern bedarf, wurde daher bereits von Anfang an in allen Teilbereichen des Kölner Holzhaus- Konzeptes großer Wert auf möglichst geringe Umweltbelastungen durch die eingesetzten Materialien und Produktionsabläufe gelegt, ständig wird nach weiteren Optimierungsmöglichkeiten gefahndet.
Ein Beispiel: "mineralische" Dämmstoffe (Glaswolle/ Steinwolle) haben nach dieser Beurteilung einen deutlich höheren "Naturverbrauch" aufzuweisen als z.B. "Recycling-Zelluloseflocken", letzterer übrigens ein Dämmstoff mit noch weiteren Vorteilen.
(*vergl. auch: "Das MIPS-Konzept: Weniger Naturverbrauch - mehr Lebensqualität durch Faktor 10", F.Schmidt-Bleek [Wuppertal Institut], Droemer).
FLÄCHENVERBRAUCH
Bereits seit Jahren wird das "freistehende" Einfamilienhaus als "Standardhaus" gerade in den stadtnahen Bereichen (hier allerdings insbesondere auch aus finanziellen Gründen) zunehmend von kompakteren Wohnformen (Doppelhäuser / Reihenhäuser) abgelöst.
Obwohl "verdichtetes Bauen" konsequenterweise eine immer stärkere Rolle spielen wird, können wir selbstverständlich auch die nach wie vor vorhandene Nachfrage nach einem freistehenden Haus jederzeit mit einem zeitgemäßen Produkt unter Berücksichtigung höchster ökologischer Standards befriedigen.
Eine kleine Auswahl von kurzfristig realisierbaren Neubauprojekten finden Sie z.B. unter Angebote.
Beispielhafte Größen/Bauweisen, größtenteils als Typenhaus bereits fix und fertig geplant:
IMPRESSUM
Registergericht:
Amtsgericht Köln, Registernummer: HRA 26694
Gesellschaftszweck:
Die Entwicklung und Vermarktung von Produkten, die der Umweltentlastung dienen und die Folgen des Klimawandels bewältigen helfen, insbesondere Gebäude und Photovoltaikanlagen.
Genehmigung nach § 34c GewO durch die Stadt Köln,
Ordnungsamt, Postfach 121212, 50122 Köln
Tel.: 0221 - 540 20 178
Fax: 0221 - 540 20 188
e-mail-Kontakt:
info@koelner-holzhaus.de
Partnerunternehmen:
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